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Religiöse Rollen römischer Frauen in "griechischen" Ritualen /
Darja Šterbenc Erker.
imprint
Stuttgart : Steiner, c2013.
description
310 p. ; 25 cm.
ISBN
351510450X (pbk.), 9783515104500 (pbk.)
format(s)
Book
Holdings
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imprint
Stuttgart : Steiner, c2013.
isbn
351510450X (pbk.)
9783515104500 (pbk.)
general note
Originally presented as the author's Habilitationsschrift--Universität Erfurt, 2010.
catalogue key
9733244
 
Includes bibliographical references and index.
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Summaries
Main Description
Weibliche religise Rollen im antiken Rom wurden in den 1990er Jahren ?__ trotz spezifisch weiblicher Opferkompetenzen in der ffentlichen Religion ?__ als den mnnlichen untergeordnet und marginal interpretiert. Allerdings erffnete der hohe soziale Status ausgewhlten Matronen der rmischen Oberschicht den Zugang zu Opferungen an die Staatsgtter, die als "griechisch" oder "fremd" charakterisiert wurden. Rom rezipierte die Religion griechischer Stdte Sditaliens hierbei sehr schpferisch: Der aus der griechischen und rmischen rituellen Praxis kreierte "griechische" Cereskult bot rmischen Matronen neue religise Rollen. So enttarnten sich die "Fremdheit" weiblicher religiser Rollen und die "Magie" weiblicher Rituale als Zuschreibungen, welche die Abweichungen von den Normen einer mnnlichen Religion thematisieren. Die gebildete Elite nutzte diese Konzeptualisierungen in politischer und literarischer Kommunikation als Abgrenzungsstrategie im eigenen Identittsdiskurs. Neben den Frauenkulten boten auch Bacchus- und Kybelekult viele Gestaltungsmglichkeiten fr literarische Bilder der "Fremdheit" und "Verweiblichung".
Main Description
Weibliche religiöse Rollen im antiken Rom wurden in den 1990er Jahren ' trotz spezifisch weiblicher Opferkompetenzen in der öffentlichen Religion ' als den männlichen untergeordnet und marginal interpretiert. Allerdings eröffnete der hohe soziale Status ausgewählten Matronen der römischen Oberschicht den Zugang zu Opferungen an die Staatsgötter, die als "griechisch" oder "fremd" charakterisiert wurden. Rom rezipierte die Religion griechischer Städte Süditaliens hierbei sehr schöpferisch: Der aus der griechischen und römischen rituellen Praxis kreierte "griechische" Cereskult bot römischen Matronen neue religiöse Rollen. So enttarnten sich die "Fremdheit" weiblicher religiöser Rollen und die "Magie" weiblicher Rituale als Zuschreibungen, welche die Abweichungen von den Normen einer männlichen Religion thematisieren. Die gebildete Elite nutzte diese Konzeptualisierungen in politischer und literarischer Kommunikation als Abgrenzungsstrategie im eigenen Identitätsdiskurs. Neben den Frauenkulten boten auch Bacchus- und Kybelekult viele Gestaltungsmöglichkeiten für literarische Bilder der "Fremdheit" und "Verweiblichung".
Main Description
Weibliche religiose Rollen im antiken Rom wurden in den 1990er Jahren trotz spezifisch weiblicher Opferkompetenzen in der offentlichen Religion als den mannlichen untergeordnet und marginal interpretiert. Allerdings eroffnete der hohe soziale Status ausgewahlten Matronen der romischen Oberschicht den Zugang zu Opferungen an die Staatsgotter, die als "griechisch" oder "fremd" charakterisiert wurden. Rom rezipierte die Religion griechischer Stadte Suditaliens hierbei sehr schopferisch: Der aus der griechischen und romischen rituellen Praxis kreierte "griechische" Cereskult bot romischen Matronen neue religiose Rollen. So enttarnten sich die "Fremdheit" weiblicher religioser Rollen und die "Magie" weiblicher Rituale als Zuschreibungen, welche die Abweichungen von den Normen einer mannlichen Religion thematisieren. Die gebildete Elite nutzte diese Konzeptualisierungen in politischer und literarischer Kommunikation als Abgrenzungsstrategie im eigenen Identitatsdiskurs. Neben den Frauenkulten boten auch Bacchus- und Kybelekult viele Gestaltungsmoglichkeiten fur literarische Bilder der "Fremdheit" und "Verweiblichung."

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