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Religion und Mobilität : zum Verhältnis von raumbezogener Mobilität und religiöser Identitätsbildung im frühneuzeitlichen Europa /
herausgegben von Henning P. Jürgens und Thomas Weller.
imprint
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, c2010.
description
vi, 419 p. : ill. ; 24 cm.
ISBN
3525100949, 9783525100943
format(s)
Book
Holdings
More Details
imprint
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, c2010.
isbn
3525100949
9783525100943
general note
Proceedings of a conference held Feb. 12-14, 2009 at the Institut für Europäische Geschichte, Mainz.
language note
One contribution in English, others in German.
catalogue key
7337029
 
Includes bibliographical references and index.
A Look Inside
Summaries
Long Description
English summary: This collection examines how the idea of religious-confessional identities on the one hand and the development of mobility on the other hand influenced each other in modern Europe. German description: Das fruhneuzeitliche Europa ist gekennzeichnet durch eine enorme Zunahme von Mobilitat, bedingt durch bessere Verkehrswege und technische Neuerungen seit dem Ausgang des Mittelalters. Religion konnte sich einerseits hemmend auf solche Mobilitatsprozesse auswirken. Andererseits konnten religiose Beweggrunde raumbezogene Mobilitat aber auch befordern, ja zum Teil uberhaupt erst bewirken. So loste die konfessionelle Spaltung der lateinischen Christenheit und die nachfolgende Konfessionalisierung in den Territorien Migrationsprozesse bisher ungekannter Grosse aus, bis hin zur Auswanderung ganzer Glaubensgemeinschaften nach Ubersee. Aber auch wirtschaftliche Zwange, Kriege und Hungersnote, die Ausubung von Handel und bestimmten Gewerben oder die akademische Ausbildung sowie die adelige Standeserziehung konnten Menschen gleich welchen religiosen Bekenntnisses dazu veranlassen, dauerhaft oder zeitweilig ihren Aufenthaltsort zu wechseln. Beide Phanomene, Religion und Mobilitat, sind von der historischen Forschung bislang zumeist getrennt voneinander behandelt worden. Die Konfessionalisierungsforschung hat Religion bislang als Impulsgeber fur Mobilitat wahrgenommen und dabei den Zusammenhang mit anderen Formen von Mobilitat zum Teil vernachlassigt. Die Beitrage des Bandes tragen dazu bei, religions- und migrationsgeschichtliche Ansatze und Fragestellungen zusammenzufuhren und enger miteinander zu verzahnen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Stellenwert von Mobilitat fur die Ausbildung oder Auflosung religios-konfessioneller Identitaten im fruhneuzeitlichen Europa.
Long Description
English summary: This collection examines how the idea of religious-confessional identities on the one hand and the development of mobility on the other influenced each other in modern Europe. German text. German description: Das fruhneuzeitliche Europa ist gekennzeichnet durch eine enorme Zunahme von Mobilitat, bedingt durch bessere Verkehrswege und technische Neuerungen seit dem Ausgang des Mittelalters. Religion konnte sich einerseits hemmend auf solche Mobilitatsprozesse auswirken. Andererseits konnten religiose Beweggrunde raumbezogene Mobilitat aber auch befordern, ja zum Teil uberhaupt erst bewirken. So loste die konfessionelle Spaltung der lateinischen Christenheit und die nachfolgende Konfessionalisierung in den Territorien Migrationsprozesse bisher ungekannter Grosse aus, bis hin zur Auswanderung ganzer Glaubensgemeinschaften nach Ubersee. Aber auch wirtschaftliche Zwange, Kriege und Hungersnote, die Ausubung von Handel und bestimmten Gewerben oder die akademische Ausbildung sowie die adelige Standeserziehung konnten Menschen gleich welchen religiosen Bekenntnisses dazu veranlassen, dauerhaft oder zeitweilig ihren Aufenthaltsort zu wechseln. Beide Phanomene, Religion und Mobilitat, sind von der historischen Forschung bislang zumeist getrennt voneinander behandelt worden. Die Konfessionalisierungsforschung hat Religion bislang als Impulsgeber fur Mobilitat wahrgenommen und dabei den Zusammenhang mit anderen Formen von Mobilitat zum Teil vernachlassigt. Die Beitrage des Bandes tragen dazu bei, religions- und migrationsgeschichtliche Ansatze und Fragestellungen zusammenzufuhren und enger miteinander zu verzahnen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Stellenwert von Mobilitat fur die Ausbildung oder Auflosung religios-konfessioneller Identitaten im fruhneuzeitlichen Europa.

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