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Ungarischer Episkopat und österreichische Monarchie : von einer Partnerschaft zur Konfrontation (1686-1790) /
von Joachim Bahlcke.
imprint
Stuttgart : Steiner, 2005.
description
516 p. : ill. ; 25 cm.
ISBN
3515087648 (hd.bd.), 9783515087643 (hd.bd.)
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imprint
Stuttgart : Steiner, 2005.
isbn
3515087648 (hd.bd.)
9783515087643 (hd.bd.)
general note
Revised version of the author's Habilitationsschrift--Universität Leipzig, 2001.
language note
In German; summaries in German, Hungarian, and Slovak.
catalogue key
6135806
 
Includes bibliographical references (p. 383-497) and indexes.
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Summaries
Main Description
Die Bischöfe in Ungarn, Kroatien und Siebenbuergen hatten sich im ausgehenden konfessionellen Zeitalter in zweifacher Hinsicht der Integrationsforderungen einer expandierenden Staatsgewalt zu erwehren: als Vertreter autonomer kirchlicher Gewalt und als gesellschaftliche Herrschaftsgruppe. In welchen Phasen vollzog sich während des späten 17. und 18. Jahrhunderts der ibergang vom traditionellen Buendnispartner der katholischen Habsburgermonarchie zum statusbewuáten Gegner der Dynastie? Welche Gruppeninteressen wurden dabei im einzelnen beruehrt, welche Widerstandsformen entwickelt? Dies sind durchgängige Leitfragen der Untersuchung, die methodisch eine Kombination von Strukturgeschichte und Prosopographie, von Kirchen-, Sozial- und Ideengeschichte darstellt. Auf der Grundlage neu erschlossenen Archivmaterials wird mit dem römisch-katholischen Episkopat eine bisher kaum beachtete Gruppe vorgestellt, der fuer die Freiheitskultur Ostmittel- und Suedosteuropas eine erhebliche Bedeutung zukommt. äBahlcke entwickelt mit dieser Untersuchung eine völlig neue Sicht auf die Kirchen- und die Ständepolitik im Ungarn des 18. Jahrhunderts in ihren Zusammenhängen. Sein Buch ist von einer gelehrten Erudition, wie sie immer seltener wird.ô ABDOS-Mitteilungen .
Long Description
Die Bischofe in Ungarn, Kroatien und Siebenburgen hatten sich im ausgehenden konfessionellen Zeitalter in zweifacher Hinsicht der Integrationsforderungen einer expandierenden Staatsgewalt zu erwehren: als Vertreter autonomer kirchlicher Gewalt und als gesellschaftliche Herrschaftsgruppe. In welchen Phasen vollzog sich wahrend des spaten 17. und 18. Jahrhunderts der Ubergang vom traditionellen Bundnispartner der katholischen Habsburgermonarchie zum statusbewuaten Gegner der Dynastie? Welche Gruppeninteressen wurden dabei im einzelnen beruhrt, welche Widerstandsformen entwickelt? Dies sind durchgangige Leitfragen der Untersuchung, die methodisch eine Kombination von Strukturgeschichte und Prosopographie, von Kirchen-, Sozial- und Ideengeschichte darstellt. Auf der Grundlage neu erschlossenen Archivmaterials wird mit dem romisch-katholischen Episkopat eine bisher kaum beachtete Gruppe vorgestellt, der fur die Freiheitskultur Ostmittel- und Sudosteuropas eine erhebliche Bedeutung zukommt. aBahlcke entwickelt mit dieser Untersuchung eine vollig neue Sicht auf die Kirchen- und die Standepolitik im Ungarn des 18. Jahrhunderts in ihren Zusammenhangen. Sein Buch ist von einer gelehrten Erudition, wie sie immer seltener wird.o ABDOS-Mitteilungen .
Long Description
Die Bischofe in Ungarn, Kroatien und Siebenburgen hatten sich im ausgehenden konfessionellen Zeitalter in zweifacher Hinsicht der Integrationsforderungen einer expandierenden Staatsgewalt zu erwehren: als Vertreter autonomer kirchlicher Gewalt und als gesellschaftliche Herrschaftsgruppe. In welchen Phasen vollzog sich wahrend des spaten 17. und 18. Jahrhunderts der Ubergang vom traditionellen Bundnispartner der katholischen Habsburgermonarchie zum statusbewussten Gegner der Dynastie? Welche Gruppeninteressen wurden dabei im einzelnen beruhrt, welche Widerstandsformen entwickelt? Dies sind durchgangige Leitfragen der Untersuchung, die methodisch eine Kombination von Strukturgeschichte und Prosopographie, von Kirchen-, Sozial- und Ideengeschichte darstellt. Auf der Grundlage neu erschlossenen Archivmaterials wird mit dem romisch-katholischen Episkopat eine bisher kaum beachtete Gruppe vorgestellt, der fur die Freiheitskultur Ostmittel- und Sudosteuropas eine erhebliche Bedeutung zukommt. aBahlcke entwickelt mit dieser Untersuchung eine vollig neue Sicht auf die Kirchen- und die Standepolitik im Ungarn des 18. Jahrhunderts in ihren Zusammenhangen. Sein Buch ist von einer gelehrten Erudition, wie sie immer seltener wird.o ABDOS-Mitteilungen .

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