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Die Liberale Reichspartei (LRP) von 1871 /
Helmut Steinsdorfer.
imprint
Stuttgart : Franz Steiner Verlag, 2000.
description
502 p.
ISBN
3515075666
format(s)
Book
Holdings
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imprint
Stuttgart : Franz Steiner Verlag, 2000.
isbn
3515075666
catalogue key
4705292
 
Includes bibliographical references.
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Summaries
Long Description
Anhand einer Fulle von Archivalien, der einschlagigen Primar- und Sekundarliteratur gelingt es dem Verfasser, eine Lucke in der deutschen Parteiengeschichte durch eine minuziose Darstellung der Liberalen Reichspartei (LRP) von 1871 zu schlieaen. Diese moderate, betont foderalistische liberale Partei, in der das bayerische Element stark vertreten war, sah es in der Zeit des aReichsfruhlingso als ihre Aufgabe an, im damaligen Parteienspektrum zu vermitteln. Und so half sie mit, die Parlaments- und Burgerrechte weiter abzusichern, die Rechte des Staats gegenuber der Kirche im Kulturkampf zu wahren, die Schaffung der Goldwahrung, die Grundlegung der Sozialpolitik, die Integration Elsaa-Lothringens, den Ausbau der Rechts-, Wirtschafts- und Militareinheit, des Post- und Telegraphen- sowie des Eisenbahnwesens nachhaltig mitzugestalten. Der politische und personliche Lebensweg aller Protagonisten der LRP, von denen Furst Chlodwig Hohenlohe-Schillingsfurst 1894 sogar noch zum Reichskanzler aufsteigen sollte, wie er sich nach Auflosung der Partei noch abzeichnete, rundet die materialreiche Arbeit als Epilog ab. (Franz Steiner 2000)
Long Description
Anhand einer Fulle von Archivalien, der einschlagigen Primar- und Sekundarliteratur gelingt es dem Verfasser, eine Lucke in der deutschen Parteiengeschichte durch eine minuziose Darstellung der Liberalen Reichspartei (LRP) von 1871 zu schliessen. Diese moderate, betont foderalistische liberale Partei, in der das bayerische Element stark vertreten war, sah es in der Zeit des aReichsfruhlingso als ihre Aufgabe an, im damaligen Parteienspektrum zu vermitteln. Und so half sie mit, die Parlaments- und Burgerrechte weiter abzusichern, die Rechte des Staats gegenuber der Kirche im Kulturkampf zu wahren, die Schaffung der Goldwahrung, die Grundlegung der Sozialpolitik, die Integration Elsass-Lothringens, den Ausbau der Rechts-, Wirtschafts- und Militareinheit, des Post- und Telegraphen- sowie des Eisenbahnwesens nachhaltig mitzugestalten. Der politische und personliche Lebensweg aller Protagonisten der LRP, von denen Furst Chlodwig Hohenlohe-Schillingsfurst 1894 sogar noch zum Reichskanzler aufsteigen sollte, wie er sich nach Auflosung der Partei noch abzeichnete, rundet die materialreiche Arbeit als Epilog ab. (Franz Steiner 2000)
Main Description
Anhand einer Fuelle von Archivalien, der einschlägigen Primär- und Sekundärliteratur gelingt es dem Verfasser, eine Luecke in der deutschen Parteiengeschichte durch eine minuziöse Darstellung der Liberalen Reichspartei (LRP) von 1871 zu schlieáen. Diese moderate, betont föderalistische liberale Partei, in der das bayerische Element stark vertreten war, sah es in der Zeit des äReichsfruehlingsô als ihre Aufgabe an, im damaligen Parteienspektrum zu vermitteln. Und so half sie mit, die Parlaments- und Buergerrechte weiter abzusichern, die Rechte des Staats gegenueber der Kirche im Kulturkampf zu wahren, die Schaffung der Goldwährung, die Grundlegung der Sozialpolitik, die Integration Elsaá-Lothringens, den Ausbau der Rechts-, Wirtschafts- und Militäreinheit, des Post- und Telegraphen- sowie des Eisenbahnwesens nachhaltig mitzugestalten. Der politische und persönliche Lebensweg aller Protagonisten der LRP, von denen Fuerst Chlodwig Hohenlohe-Schillingsfuerst 1894 sogar noch zum Reichskanzler aufsteigen sollte, wie er sich nach Auflösung der Partei noch abzeichnete, rundet die materialreiche Arbeit als Epilog ab.

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