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Verlegerische Geschäftskorrespondenz im 18. Jahrhundert : das Kommunikationsfeld zwischen Autor, Herausgeber und Verleger in der deutschsprachigen Aufklärung /
herausgegeben von Thomas Bremer und Christine Haug ; unter Mitwirkung von Helga Meise.
imprint
Wiesbaden : Harrassowitz Verlag, 2018.
description
vi, 311 pages : illustrations ; 25 cm
ISBN
3447110112, 9783447110112
format(s)
Book
Holdings
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imprint
Wiesbaden : Harrassowitz Verlag, 2018.
isbn
3447110112
9783447110112
standard identifier
9783447110112
contents note
Einführung : Autor-Verleger-Korrespondenzen als eine Quelle der Buchhandels- und Verlagsgeschichtsschreibung / Christine Haug -- "Die Feder in der Hand, die Papiere vor mir" : Vom buchhändlerischen Geschäftsbrief zum Buchhandelsformular -Einblicke in die Arbeits- und Organisationsabjäufe in einem Verlagskontor im 18. Jahrhundert / Christine Haug -- Ein junger Autor, der seinen alten Verleger von einem neuen Stil überzeugt? Gottlob Benedikt Schirach im Briefwechsel mit Johann Justinus Gebauer / Daniel Fulda -- Eine Zürcher Verlagsbuchhandlung in Konfliktsituationen : Orell, Gessner, Füssli und Comp. und der briefliche Umgang mit Autoren im späten 18. Jahrhundert / Tristan Coignard -- Publikationsgeschichte des Deutschen Museums : der Streit um Werkherrschaft zwischen dem Herausgeber Heinrich Christian Boie und seinen Verlegern Johann Friedrich Weygand und Georg Joachim Göschen, auf Grundlage neuer Quellen / Hannes Fischer -- Epistolare Szenen einer Freundschaft : Johann Georg Sulzers Korrespondenz mit Philipp Erasmus Reich / Jana Kittelmann -- "Reich brachte mir Ihren Briefe eben" : Philipp Erasmus Reich und Christian Fürchtegott Gellert vor dem Hintergrund des Wandels im deutschen Buchhandel im 18. Jahrhundert / Thomas Bremer -- "Beyde Contrahenten versprechen dem Inhalt dieses vorstehenden Accords gemäss getreulich nachzuleben" : Wielands Oheron bei den Verlegern Karl Ludolf HofFmann und Philipp Erasmus Reich / Sören Schmidtke -- "Ich binde Ihnen (...) das Heil des Athenaeums auf die Seele" : August Wilhelm Schlegels Briefe an den Verleger Friedrich Vieweg in den Jahren 1797-1800 / Claudia Bamberg -- "Mit der ganzen Klugheit eines Buchhändlers, dem Nachdenken eines Philosophen, der Geduld eines Freundes und der Gesinnung eines Grossmüthigen" der Briefwechsel zwischen Johann Caspar Lavater (1741-1801) und Philipp Erasmus Reich (1717-1787) / Ursula Caflisch-Schnetzler -- Ein Briefwechsel cum ira et studio : Abbé de L'Epée und Friedrich Nicolai / Franco̦ise Knopper -- Strategische Publizistik und epistolare Dialogizität : zur Verleger-, Herausgeber-, Autoren- und Werkpolitik : Friedrich Nicolais Kooperation mit Johann Karl August Musäus in seinem Projekt Straussfedern (1787-1791) / Nadja Reinhard -- "Nur schade, dass ich hier so ganz im Dunkeln lebe" : Systemtheoretische Betrachtungen zum Problem literarischer Peripherie anhand des Meissner-Göschen-Briefwechsels / Michael Wögerhauer -- Crossroads of Hungarian booksellers : information exchange on the European book market / Petronela Krizanova -- Zwischen Naturwissenschaft und politischer Schriftstellerei : Lorenz Oken als Redakteur und Mitarbeiter der Deutschen Blätter von Brockhaus / Claudia Taszus -- Register.
general note
International conference proceedings.
abstract
Verlegerische Geschäftskorrespondenz, flankiert von einem sich zunehmend professionalisierenden postalischen System, das fortan Zustellung und Versendung planbar machte, war im 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Errungenschaften in der Privatkommunikation wie auch im internationalen Handelsverkehr. Neben der Planbarkeit des schriftlichen Austausches, die sich in der Einrichtung von speziellen Briefstunden und Posttagen niederschlug, an denen die Briefschreiber keinen Besuch empfingen, waren die Beschleunigung und Dynamisierung der Kommunikation auch im globalen Buch- und Verlagshandel zu spüren. Daher achteten Kaufleute, Autoren und Verleger darauf, ihr Arbeitsumfeld zweckmäßig und die Arbeitsabläufe ökonomisch zu gestalten. Zugleich geht das Verhältnis von Autor und Verleger häufig über das rein Geschäftliche hinaus und spiegelt ein persönlich-freundschaftliches Verhältnis wider, das einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte der verlegten Werke ermöglicht.0Der von Thomas Bremer und Christine Haug herausgegebene Sammelband zeigt erstmals an verschiedenen Fallbeispielen die Strukturmerkmale verlegerischer Geschäftskorrespondenz sowie die Arbeitsvorgänge und logistische Organisation des Bücherverkehrs über das Verlagskontor auf, die Schaltstelle eines jeden Verlagsunternehmens im 18. Jahrhundert.
language note
13 contributions in German and 1 in English.
catalogue key
13130003
 
Includes bibliographical references and index.

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